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Station A3

Unsere Patientinnen und Patienten

Flur der Station A3 mit kugelförmigem Brunnen, Sitzecke und kuppelartigem Oberlicht. Foto: Matthias Jung
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Aufenthaltsbereich der Station A3

Unsere Station hat sich auf die Behandlung von Depressionen spezialisiert. Sie finden uns in der obersten Etage im Haupthaus A, das inmitten eines Parks und trotzdem zentral zur Stadt liegt. Wir ermöglichen somit den Wunsch nach Rückzug, aber ebenso das Aufrechterhalten von sozialen Kontakten außerhalb der Klinik. Unsere Station bietet erwachsenen Patientinnen und Patienten 18 Behandlungsplätze an.

Unsere Station liegt im obersten Stockwerk, wo große Lichtkuppeln eine besonders helle und freundliche Atmosphäre schaffen. Licht und Helligkeit tragen zur Steigerung des Wohlbefindens bei. Große Fenster erlauben zudem einen ungehinderten Blick ins Grüne. Eines der Ziele der psychiatrischen Therapie ist es, die Patientinnen und Patienten wieder an ein Leben in der Gemeinschaft heranzuführen. Dem tragen wir mit unserem Raumkonzept Rechnung, welches eine schrittweise Integration in das Stationsleben ermöglicht: vom geschützten Zimmer über das Vorzimmer, über Nischen im Gemeinschaftsbereich bis hinein in den großflächigen Korsobereich, in dem das gemeinschaftliche Leben stattfindet.

Unser Stationsteam

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind speziell für die Behandlung depressiver Menschen ausgebildet. Unser Team besteht aus:

  • einer Chefärztin
  • einem Oberarzt
  • einem Stationsarzt/einer Stationsärztin
  • einer Diplompsychologin
  • einem Diplom-Sozialarbeiter
  • Pflegekräften
  • einer Kunsttherapeutin
  • einer Bewegungstherapeutin
  • einem Sporttherapeuten
  • einem Seelsorger

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Behandlung & Pflege auf unserer Station

"Nicht die Krankheit, sondern der gesamte Mensch steht im Mittelpunkt der Behandlung."

Wir gehen davon aus, dass alle Depressionen sowohl aus körperlichen als auch aus seelischen Ursachen resultieren. Die größte Gruppe unter den Mitarbeitern unserer Station sind die Pflegenden. Im Zentrum der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege steht die Beziehungsarbeit. Pflegende befinden sich in ihrer täglichen Arbeit in einer ganz besonderen Nähe zum erkrankten Menschen. Dies unterscheidet ihre Interaktion deutlich von der anderer Berufsgruppen. Die Pflege eines Patienten stellt einen interpersonellen Prozess dar, der darauf abzielt, durch spezielle pflegerische Diagnostik und Behandlung auf aktuelle Probleme menschlicher Reaktionen einzuwirken.

Am Aufnahmetag erfolgt ein ausführliches Aufnahmegespräch durch den Stationsarzt und eine eingehende internistisch-neurologische körperliche Untersuchung. In den folgenden Tagen werden dann zum Ausschluss einer organischen Ursache des depressiven Syndroms die jeweils indizierten laborchemischen, apparativen und testpsychologischen Untersuchungen durchgeführt. Erst nach der Diagnosestellung und der Abklärung somatischer Risiken wird ein individuell auf jeden Patienten zugeschnittener Therapieplan erstellt und im Verlauf der Behandlung immer wieder angepasst.

Die Behandlungsdauer auf der Depressionsstation beträgt durchschnittlich mindestens 42 Tage. Die Gewährung von Beziehungskontinuität über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg ist ein Grundprinzip unserer Behandlung, von der anfänglichen (evtl. suizidalen) Krise bis zur Verlegung auf eine weiterführende Station, oder der Entlassung werden die Patienten auf der Depressionsstation betreut. Eine ambulante medizinisch-psychologische Nachbehandlung wird im Bedarfsfall erwogen.
Ein besonderes Anliegen ist uns ferner die Einbeziehung von Angehörigen und anderen Bezugspersonen, sofern dies von den Patienten gewünscht wird.