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Station H1

Unsere Patientinnen und Patienten

Die Station bietet Behandlungsplätze für Männer und Frauen, deren psychiatrische Erkrankung sich krisenhaft zugespitzt hat. Untergebracht werden unsere Patientinnen und Patienten in einem modernisierten Gebäude mit Einzel- und Doppelzimmern.
Menschen, die zu uns in Behandlung kommen, leiden an einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis, an einer Depression, einer Persönlichkeitsstörung (z.B. Borderlineerkrankung) oder einer Angsterkrankung.

Unser Stationsteam

Das Behandlungsteam setzt sich aus einem Oberarzt (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie), einer Psychologin (Verhaltenstherapeutin), einer Stationsärztin, einer Sozialarbeiterin und fünf Krankenpflegkräften (mit fundierten, psychiatrischen Zusatzausbildungen) zusammen.

Behandlung & Pflege auf unserer Station

Mann kocht in einer großen Stationsküche, Frau schaut ihm - eine Kaffeetasse haltend - dabei zu. Foto: Matthias Jung
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Gemeinschaftsküche auf der Station H1

Um psychiatrische Erkrankungen erfolgreich zu behandeln, beachten wir vielfältige Aspekte. Einzel- oder Gruppengespräche, Bezugspflege und die auf dem neuesten Stand befindliche medizinische Behandlung sorgen für eine gute Grundlage der Therapie. Ergänzt und abgerundet wird diese Behandlung durch Musik-, Kunst-, Ergo-, Physio-, Sport- und Bewegungstherapie sowie Entspannungstechniken und Phantasiereisen.

In Zusammenarbeit mit den Klientinnen und Klienten erstellen wir einen Therapieplan, der auf den einzelnen Menschen und dessen Erkrankung abgestimmt ist. Um den Alltag besser bewältigen zu können, bieten wir ein spezielles, soziales Kompetenztraining an, in dem es unter anderem um Kontakt, Kommunikation, Verantwortung übernehmen, Zeiten einhalten, Kochen, Backen und Freizeitgestaltung geht.

Zentraler Aspekt unserer Arbeit ist die Beziehung zur Patientin bzw. zum Patienten, die es uns ermöglicht, auf Wünsche und Bedürfnisse der bzw. des Einzelnen sinnvoll einzugehen. Die Behandlung ist in der Regel stützend und vorsichtig aktivierend. Die Psychoedukation, d.h. die Aufklärung über das Wesen und die Risikofaktoren der Erkrankung, nimmt einen wichtigen Raum in der Behandlung ein.