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Kommunale Einbindung / Versorgungsbereiche

Gemeindepsychiatrisches Konzept

Die LVR-Klinik Mönchengladbach verfolgt ein gemeindepsychiatrisches Konzept.
Dabei arbeiten wir unter anderem auf der Grundlage dieser Funktionsprinzipien:

  • Sektorprinzip
    Begrenzung der Zuständigkeit auf eine überschaubare, gewachsene Region
  • Prinzip der Versorgungsverpflichtung
    Wahrung der Zuständigkeit für möglichst alle Formen, vor allem schwersten psychischen Leidens, einschließlich der Behandlung unter Zwang, um kein soziales Gefälle in der Behandlungsqualität entstehen zu lassen
  • Prinzip der Integrierten Versorgung
    Vernetzung ambulanter, komplementärer, teilstationärer und stationärer Dienste sowie Beteiligung der kommunalen sozialen Einrichtungen und Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten an der Ausgestaltung der Arbeit unter gleichzeitiger Einbeziehung von Angehörigen und Patientinnen bzw. Patienten selbst

Gemeindepsychiatrischer Verbund Mönchengladbach

Mit dem Ziel, psychisch erkrankten Menschen in Mönchengladbach ein bedarfsgerechtes und personenzentriertes Behandlungsangebot zu machen, und dabei verschiedene Behandlungspartner zu integrieren, wurde 2011 der Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach gegründet.
Gründungsmitglieder waren die LVR-Klinik Mönchengladbach, der Verein für die Rehabilitation psychisch Kranker e.V. (RehaVerein), die Intres gGmbH und der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Mönchengladbach. Mittlerweile arbeiten 20 Organisationen gemeinschaftlich an der Behandlung und Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

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Netzwerk Suchthilfe in Mönchengladbach

Zur Verbesserung der Kooperation und zur Weiterentwicklung der Suchtkrankenhilfe in Mönchengladbach entschieden sich Ende 2007 die Träger der Suchtkrankenhilfe und das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach als assoziierter Partner am Landesmodellprojekt "Netzwerkbezogenes Qualitätsmanagement - NBQM - in der kommunalen Suchtkrankenhilfe" des Landschaftsverbandes Rheinland teilzunehmen und somit ein Netzwerkmanagement zu etablieren. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, die Vernetzung der kommunalen Suchtkrankenhilfe systematisch zu entwickeln sowie Kooperations- und Koordinationshemmnisse zu reduzieren.

Folgende Einrichtungen und Träger haben sich zusammengeschlossen:

  • Diakonisches Werk gGmbH
  • Drogenberatung Mönchengladbach e.V.
  • Fachbereich Gesundheit der Stadt Mönchengladbach, Sozialpsychiatrischer Dienst, Suchtberatungsstelle
  • Intres gGmbH
  • LVR-Klinik Mönchengladbach
  • LVR-Klinik Viersen

Unterstützt und begleitet wird der für weitere Teilnehmende offene Kreis durch den Landschaftsverband Rheinland, Dezernat Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, Fachbereich Planung, Qualitäts- und Innovationsmanagement.

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Arbeitsgemeinschaft örtlicher Beratungsstellen für ältere Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen und ihre Angehörigen

Die LVR-Klinik Mönchengladbach ist Teil der Arbeitsgemeinschaft örtlicher Beratungsstellen. Die AG greift Fragen und Problemstellungen auf, die sich aus der Beratungsarbeit - besonders im Zusammenhang mit psychischen Veränderungen und den damit einhergehenden eingeschränkten Alltagskompetenzen - ergeben.
In ihren regelmäßigen Sitzungen werden die entsprechenden Themen bearbeitet und bei weitergehendem Klärungsbedarf für die Bearbeitung in der kommunalen Pflegekonferenz vorbereitet und dorthin weitergeleitet.
Die AG führt gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen durch (z.B. zum Weltalzheimertag), um Ratsuchende zu informieren und bei der Suche nach Hilfeangeboten zu unterstützen.