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Gerontopsychiatrische Station B2

Unsere Patientinnen und Patienten

Mobile aus Tonkreisen, das an einem Baum befestigt ist. Foto: Matthias Jung
Wunschbaum auf dem Klinikgelände

Wir behandeln vorwiegend Menschen mit dementiellen Störungen (z. B. Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenzen), bei denen zusätzliche Auffälligkeiten wie Unruhezustände mit Weglauftendenzen, Umkehr des Tag/Nacht-Rhythmus, Halluzinationen und/oder wahnhaftes Erleben vorliegen. Außerdem kommen Patientinnen und Patienten zur Aufnahme, die unter affektiven Störungen (Depressionen oder Manien), wahnhaften bzw. schizophrenen Erkrankungen oder hirnorganisch bedingten psychischen Auffälligkeiten leiden, die beispielsweise nach einem Schlaganfall auftreten können. Da bei älteren Menschen häufig auch körperliche Krankheiten (Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz o.a.) bestehen, werden diese natürlich mitbehandelt, dürfen allerdings nicht im Vordergrund stehen.

Auf unserer fakultativ geschlossen geführten gerontopsychiatrischen Station bieten wir einen schützenden Rahmen für ältere Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Krankheit vorwiegend oder auch langfristig nicht in der Lage sind, sich selbst um ihr Wohlbefinden und die Bewältigung ihres Alltags zu kümmern und psychisch kranke ältere Menschen mit besonders hohem Betreuungsbedarf, die aufgrund ihrer psychischen Krankheit ohne intensive medizinische, therapeutische, pflegerische Hilfsangebote ihre Gesundheit und möglicherweise auch die Gesundheit anderer gefährden würden.

Unser Stationsteam

Die Behandlung erfolgt durch ein multiprofessionelles Team, bestehend aus:

  • Oberarzt und Stationsärzten (Fachärzte)
  • Kranken- und (Fach-) Altenpflegekräften
  • Sozialarbeiter
  • Ergotherapeuten
  • Sporttherapeuten
  • Physiotherapeuten

Es findet ein täglicher Austausch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen statt, um das für alle Patientinnen und Patienten individuell erstellte Behandlungskonzept ständig anpassen bzw. auf die aktuelle Problematik sofort reagieren zu können.

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Behandlung & Pflege auf unserer Station

Unsere Behandlungsmaßnahmen dienen der Therapie der psychischen Beeinträchtigungen sowie der Förderung erhaltener Fertigkeiten und sozialer Kontakte mit dem Ziel der Verbesserung der durch die Erkrankung beeinträchtigten Lebensqualität. Unsere therapeutischen Angebote fördern Kommunikation, Kreativität, sowie die geistigen, körperlichen und alltagspraktischen Fähigkeiten.

Unser Therapieprogramm umfasst:

  • ärztlich-psychotherapeutische Behandlung
  • medikamentöse Therapie
  • Einzel- und Familiengespräche
  • Angehörigenberatung
  • Soziotherapie
  • aktivierende Pflege mit Training der lebenspraktischen Fähigkeiten zur Förderung der Selbstständigkeit
  • Training der kognitiven Funktionen
  • Beschäftigungstherapie
  • Physiotherapie
  • Bewegungstanz
  • Freizeitgestaltung (Spaziergänge, Gesellschaftsspiele, Tanztee)

Wir wollen unseren Patientinnen und Patienten durch die stationäre Behandlung eine größtmögliche Selbstständigkeit vermitteln, um ihnen die Rückkehr in die gewohnte, häusliche Umgebung zu ermöglichen.